Regeln für das Teilen
Die klassische Antwort der Ingenieure, Probleme zu lösen, ist ein großes Problem in
kleinere aufzuteilen. Insofern ist das Teilen eine für Ingenieure leichtere Aufgabe, als
für Menschen, die in ganzen und größeren Einheiten denken.
Die hier gezeigten Regeln sind Grundbestandteil - zum Beispiel - jeder
Programmierausbildung. Große Programme werden in kleinere Module aufgeteilt, die dann von
verschiedenen Programmierern erstellt werden.
Zusätzlich zu diesen Regeln ist es klug, die Bauteile so zu entwerfen, dass sie
möglichst universell gelten und immer wieder verwendet werden können.
Beim Teilen kommt man oft in die Situation, die typisch für komplexe Probleme ist. Das
Teilen ist nämlich nicht nur die Lösung, sondern oft auch das Problem. Es ist also
überlegenswert, ob ich nicht ein Problem als Ganzes lösen kann, ohne Teilprobleme daraus
zu machen.
Man erspart sich dann die Schnittstellenproblematik, nämlich die Fehler, die
passieren, wenn zwei Teile, zum Beispiel auch zwei Menschen miteinander kommunizieren
müssen.
Regeln für das Teilen
Zeitunabhängigkeit, die Aufteilung soll
lange gelten.
Es soll zusammenbleiben, was
zusammengehört.
Wenige und klare Abhängigkeiten der Teile
voneinander.
Nicht zuviel Teile, schlechte Übersicht
bei mehr als sieben Teilen.
Wenn notwendig weitere Unterteilung.
In Abhängigkeit von der Gesamtgröße:
optimale und ausgewogene Größen der Teile anstreben. |